Unter dem Titel „Ukraine-Krieg – Gibt es noch eine Chance für ein gemeinsames Haus Europa?“ veranstaltet die Friedensinitiative Landshut am Montag, 10. Oktober 2022 um 19.30 Uhr in der Rochuskapelle (Bauhofstraße 3d, 84028 Landshut) einen Vortrag von Andreas Zumach.

Einladungstext der Friedensinitiative Landshut:
Ukraine-Krieg – Gibt es noch eine Chance für ein gemeinsames Haus Europa?
Referent: Andreas Zumach
am Montag, 10.10.2022,
um 19.30 Uhr
in der Rochuskapelle
Andreas Zumach ist ein freier Journalist und Publizist, der seit Jahrzehnten zum Thema Frieden, Völkerrecht und Friedensbewegung arbeitet. Von 1981 bis 1987 war er als Referent bei der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste tätig.
Von 1988 -2020 war er UNO-Korrespondent mit Sitz in Genf für die taz, sowie für weitere Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehanstalten in Deutschland, der Schweiz, Österreich und den USA.
Im Jahr 2009 wurde ihm der Göttinger Friedenspreis verliehen. Inzwischen ist er Jury-Vorsitzender für diesen Preis.
Seine Themen sind internationale Beziehungen und Konflikte.
Er verurteilt den seit dem 24. Februar andauernden völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine scharf und fordert einen umgehenden Waffenstillstand und rasche Verhandlungslösungen. In seinem Vortrag geht er ausführlich auf die internationalen Probleme und Verwerfungen, die der Ukraine-Krieg verursacht, ein.
„Russland und die Ukraine müssen wieder an den Verhandlungstisch. Es gibt für beide Seiten keine Alternative zu Verhandlungslösungen, um zu einem akzeptablen Friedensschluss zu kommen“, betont Andreas Zumach. „Es ist aber zu befürchten, dass erst durch internationale Vermittlung eine Friedenslösung zu Stande kommen kann.“
Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ist ein Schlag ins Gesicht aller, die für eine friedliche Lösung der Ukrainekrise und für Abrüstung statt Aufrüstung eintreten. Die Spirale der Gewalt und das globale Wettrüsten sind fatal. Es bindet Ressourcen, die zur Bearbeitung der globalen Menschheitsfragen – Bekämpfung des Hungers und der sozialen Ungerechtigkeit, der aktuellen Pandemie, der Klimakrise und dem Artensterben – dringend gebraucht werden. Andreas Zumach wird darauf eingehen, welche Schritte nötig sind, um eine gemeinsame europäische Friedensordnung, ein „gemeinsames Haus Europa“ (Gorbatschow), in dem Grenzen nicht gewaltsam verschoben werden und die Sicherheit von allen geachtet wird, aufzubauen.
Der Abend wird bestimmt sehr interessant.
Mit freundlichen Grüßen
Rosa Jaufmann-Keil
im Namen der Friedensinitiative Landshut

